
Ein Inlay aus Keramik ist nahezu unsichtbar
Perfekte Optik für Ihre Zähne
Ist eine alte Füllung in einem Zahn porös oder undicht geworden, können Kariesbakterien eindringen und den Zahn zerstören. Die Patientin möchte nun statt der bisherigen dunklen Amalgamfüllungen eine besonders langlebige und attraktive Lösung für ihre Zähne. Im Gespräch fällt die Entscheidung: die Patientin erhält zwei Keramikinlays.
Weil man Inlays aus Metall nun einmal beim Lachen im Mund aufblitzen sieht, hat die Patientin die besonders unauffällige und ästhetisch schöne Art der Einlagefüllungen gewählt. Die Inlays aus Keramik sind zahnfarben und werden heute so perfekt gestaltet, dass selbst der Zahnarzt sie manchmal auf den ersten Blick nicht erkennt. Sie sind allerdings wegen der aufwändigen Herstellung und Behandlung nicht billig. Diese hochwertige Versorgung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nicht. Sie steuern nur den Betrag bei, der für eine herkömmliche Füllung entstanden wäre. Deshalb erstellt der Zahnarzt vor der Behandlung einen Kostenvoranschlag. Anhand der Angaben zu Material-, Labor- und Behandlungskosten kann sich der Patient ein Bild machen, welche Investition auf ihn zukommt. Dabei richtet sich die Höhe der Kosten nach der Größe des Zahndefektes und des entsprechenden Inlays. Der Kostenvoranschlag ist eine rein private Vereinbarung zwischen Patient und Zahnarzt – im Gegensatz zum Heil- und Kostenplan, wie er bei Zahnersatz erstellt und von der Krankenkasse genehmigt wird, die dabei einen Teil der Kosten übernimmt.
Behandlung in zwei Schritten
Der Patient ist bereit, sich die dauerhaft schöne Füllung ihrer Zähne etwas kosten zu lassen, und vereinbart zwei Behandlungstermine. Bei dem ersten Termin bereitet der Zahnarzt die Zähne vor: Er entfernt die Karies und beschleift den Zahn so, dass das Inlay später perfekt sitzt. Dann fertigt er einen Abdruck an und setzt ein Provisorium ein. Anhand des Abdrucks werden die beiden Inlays für den Patient im zahntechnischen Labor exakt gefertigt und beim zweiten Termin eingesetzt. Dazu benutzt der Zahnarzt spezielle Kleber und sorgt während des Einklebens mit Spanngummis dafür, dass der betroffene Bereich trocken bleibt. Nur so ist später ein sicherer Halt des Inlays gewährleistet.
Lohnende Investition
Der Patient fühlt sich wohl mit seinem Keramikinlays und ist überzeugt, dass sich die Investition gelohnt hat. In der Regel muss der Patient mit 400 bis 600 € pro Keramikinlay rechnen. Dafür hat er nun sehr hochwertige und haltbare Füllungen erhalten, die ihren hohen ästhetischen Ansprüchen genügen. Selbstbewusst und frei kann der Patient lachen und die Zähne zeigen – in der Gewissheit, ein makelloses Gebiss zu haben. Zur Lebensdauer der Inlays kann sie auch selbst viel beitragen: durch gute Mundhygiene und mindestens einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Dabei werden auch die Bereiche gesäubert, die die Patientin selbst mit Zahnbürste und Zahnseide kaum erreicht und die deshalb Angriffsfläche für Bakterien bieten. Denn für die noch gesunden Zähne gilt natürlich: Die beste Füllung im Zahn ist gar keine – und da hilft nur eine optimale Vorsorge, zu Hause und vom Zahnarzt.